2 Minuten

Finanzkommentar zur Jahresrechnung

Das Berichtsjahr war von grossen Herausforderungen und Veränderungen geprägt. Die Mehrerträge konnten die gestiegenen Betriebsaufwände sowie Einmaleffekte nicht kompensieren. Dies führt dazu, dass Spitex Zürich Sihl wiederum mit einem Jahresverlust abschliesst, nämlich 495‘787 Franken.

Der totale Betriebsaufwand erhöhte sich in diesem Geschäftsjahr um 9,6 % und beläuft sich auf 32,48 Mio. Franken. Der Personalaufwand, mit 89,8 % Betriebsertrag (BE) der grösste Kostentreiber in unserer Organisation, stieg ebenfalls um 8,6 % auf 28,63 Mio. Franken. Die Erhöhung des Personalaufwands ist auf die Lohnmassnahmen, den Aufbau des ICT-Supports und auf die Zunahme der Vollzeitstellen zurückzuführen. Wegen anhaltender Schwierigkeit, offene Positionen zu besetzen, und erhöhter Abwesenheiten, stiegen die Kosten für temporäre Mitarbeiter um 29,3 %. Durch das Wachstum stiegen der Material- und Transportaufwand, der übrige betriebliche Aufwand sowie der Finanzaufwand in der Summe um 18,2 % auf 3,86 Mio. Franken.

Der Betriebsertrag hat sich um 8,2 % erhöht und beläuft sich auf 31,87 Mio. Franken. Die Zunahme ist einerseits auf die Erhöhung der verkauften Stunden und anderseits auf erhöhte Beiträge der öffentlichen Hand zurückzuführen. Die pflegerischen Leistungen stiegen um 9‘406 Stunden respektive 6,3 %. Die hauswirtschaftlichen Leistungen sanken leicht mit 575 Stunden respektive 0,8 %. Die verbleibenden Positionen bei den Erträgen aus Spitexleistungen – das heisst Fachbereiche und Materialverkauf sowie Übrige Betriebliche Erträge – sind absolut betrachtet von untergeordneter Bedeutung. Die Erträge aus Vereinstätigkeit sind im Berichtsjahr wiederum erfreulich um 10,1 % gestiegen. Die gesamte Bilanzsumme (BS) hat sich um 12,0 % auf 6,05 Mio. Franken reduziert (2018: 6,87 Mio. Franken). Dabei entfällt auf der Aktivseite der Hauptteil auf das Umlaufvermögen mit 4,13 Mio. Franken bzw. 68,3 % BS. Auf der Passivseite steht dem um 8,6 % auf 2,65 Mio. Franken reduzierten Fremdkapital (43,9 % BS) ein ebenfalls tieferes Organisationskapital von 3,39 Mio. Franken bzw. 56,1 % der BS gegenüber.